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Geschichte

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Der Name Volary erscheint erstmals 1359, als unter den Prachaticer Bürgern Ondřej (Andreas) aus Volary verzeichnet wird. Die Stadtgründung hing mit der gesmamten Kolonisierung des Böhmerwalds im 13. und 14. Jhdt. Zusammen. Haupteinnahmequelle war bis zum Beginn des 18. Jhdts. Das Handelswesen auf dem Goldenen Steig auf dem neben anderen Waren vor allelm Salz aus dem Salzburger Raum nach Böhmen transportiert wurde. Volary war die grösste Säumer-Siedlung im böhmischen Teil des Prachaticer Zweigs des Goldenen Steigs und erlebte einen grossen Aufschwung.

Am 30. April 1871 wurde Volary per Dekret des Kaisers Franz Josef I. zur Stadt erhoben.

In die Geschichtsbürche Volarys schrieben sich durch ihre Grausamkeit auch die letzen Tage des zweiten Weltkriegs unauslöschlich ein, als ein Transport von Hunderten jüdischer Frauen durch die Stadt zog. 95 Opfer dieses „Todesmarschs“ sind auf dem örtlichen Friedhof begraben.

Die Dominante des Hauptplatzes ist die frühbarocke St.-Katharina-Kirche, die erstmals am Ende des 15. Jhdts. Erwähnt wird. Sie wurde in den Hahren 1669 bis 1690 an der Stelle der ursprünglichen, spätgotischen Kirche nach Plänen J. Canevallos gebaut. Im 18. Jhdt wurde das Bauwerk mehrere Male durch Brände schwer beschädigt. Das heutige Erscheinungsbild ist das Ergebnis von Umbauten in den Jahren 1757 und 1863.

Zweifellos gehören bis heute erhaltene einzigartige Gebäude, alte Holzhäuser im Alpenländischen Stil, zu den Sehenswürdigkeiten – gezimmerte zweistöckige Bauwerke mit ganz oder teilweise steinernem Erdgeschoss, balkonartigem Gang mit geschnitzten Geländern, einem gezimmerten Obergeschoss mit vorgeschobenem geschnitztem Giebel und einem niedrigen, sehr breiten Satteldach.  Diese Gebäude dienten Viehzüchtern aus der Steiermark und Tirol. Die sich im 16. Jhdt. In Volary angesiedelt hatten und hier intesive Viehzuchtmethoden nach Alpenländischem Muster einführten, als landwirtschaftliche Anwesen. Lange hielten sie sich als einzigartiges Element, dal sich von den übrigen Bewohnern des Böhmerwalds vor allem durch seine Gebräuche und Bekleidung, aber auch durch den Häusertyp deutlich unterschied. Nur wenige dieser aussergewöhnlichen Bauwerke sind bis heute erhalten und Volary ist der einzige Ort, an dem wir solche Baukleinode sehen können. Die meisten finden Sie am Bach im Nordteil der Stadt, in einem dieser Häuser ist heute das Museum von Volary.

Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt sind die über 30 Holzskulpturen, die von den Teilnehmern eines internationalen Bildhauersymposims aus 15 Ländern hier zurück gelassen wurden

 

 
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Město Volary Rozloha katastrálního území města: 10 763 ha, IČO: 250 830, Tel. + fax: 388 302 203